Wer unbeschwert sprechen, essen und lachen will, muss sich auf seine Zähne verlassen können“

Zahnimplantate sind heute der natürlichste Ersatz für verlorene Zähne. Die Therapiemöglichkeiten nach Verlust von Zähnen haben sich durch Zahnimplantate grundlegend erweitert.  Wir sind heute in der Lage, praktisch in allen Bereichen des Kiefers Implantate einzusetzen. Sogar die unmittelbare Implantat Insertion nach Zahnverlust ist in der Technick der Sofortimplantation möglich.  An Stelle des Zahnes wird ein Implantat aus hochreinem, besonders gewebeverträglichem Titan in den Knochen eingesetzt. Nach einer entsprechenden Einheilphase kann diese mit einem entsprechenden Zahnersatz versehen werden. So können einzelne Zahnkronen bis hin zu ganzen Prothesen wieder fest im Kiefer verankert werden. Durch eine Implantatversorgung müssen gesunde Nachbarzähne nicht mehr beschliffen werden. Während der Einheilzeit tragen Patienten einen so genannten provisorischen Zahnersatz, mit dem Sie selbstverständlich kauen und sprechen können. Nach der Einheilung werden auf den Implantaten Einzelkronen, Brücken oder Prothesen befestigt.

Nicht nur Kaufunktion, sondern gerade im Frontbereich sind ein ästhetisch ansprechendes Behandlungsergebnis ein wichtiges Behandlungsziel. Festsitzende, implantatgetragene Zähne sollen nicht nicht nur aussehen wie eigene, sondern fühlen sich auch so an! Wer unbeschwert sprechen, essen und lachen will, muss sich auf seine Zähne verlassen können. Voraussetzungen für ein gutes Behandlungsergebnis zum Wohle des Patienten sind eine exakte Planung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Kieferchirurg, Zahnarzt und Zahntechniker. Eine Implantation kann in jedem Alter nach Abschluss des Kieferwachstum erfolgen. Sie ist sowohl unmittelbar nach der Zahnentfernung (Sofortimplantation) als auch noch Jahre nach dem Zahnverlust möglich. 

Die Kosten einer Implantatversorgung hängen vom Einzelfall ab. Entscheidend sind die Zahl der Implantate und der Schwierigkeitsgrad des Eingriffs. Falls erforderlich, kommen Kosten für den Knochenaufbau oder zusätzliche operative Maßnahmen dazu. Seit Anfang 2005 erstatten auch die gesetzlichen Krankenkassen zu einem Teil die anfallenden Behandlungskosten für implantatgetragenen Zahnersatz. Private Versicherungen übernehmen meist einen Großteil der Kosten im Rahmen der abgeschlossenen Tarife. In jedem Fall sollte vor Behandlungsbeginn ein Heil- und Kostenplan erstellt werden.

„Knochenaufbau gehört in unserer Praxis zu einem etablierten und sicheren Verfahren“ 

Nach Zahnverlust kommt es häufig zu einem Abbau des Kieferknochens. Das Einsetzen eines Implantates kann dann unmöglich werden, da das knöcherne Lager nicht ausreichend dimensioniert ist. In diesen Fällen wird ein Knochenaufbau notwendig. Je nach Ausmaß des knöchernen Defektes kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, um den Kieferknochen wieder aufzubauen. Bei kleinen Defekten kann künstliches Knochenersatzmaterial verwendet werden, das im Laufe der Zeit zu eigenem Knochen umgebaut wird. Gerade im Oberkiefer kann durch ein Anheben der Kieferhöhlenschleimhaut (sog. Sinuslift) und das Einbringen von Knochenersatzmaterial eine ausreichende Knochenhöhe erzielt werden. Bei größeren Aufbauten wird eigener Knochen, z.B. aus dem Unterkiefer oder der Kinnregion, entnommen und an die entsprechende Stelle am Kiefer „verpflanzt“. Kleinere Knochenstücke werden dabei mit Schrauben fixiert, heilen dann ein, und ein Implantat kann gesetzt werden. Liegt eine komplette Zahnlosigkeit vor und wurde über längere Zeit ein Prothese getragen, so kann ein sehr ausgeprägte Form des Knochenabbaus vorliegen. In diesen Fällen wird ein Aufbau der Kiefer in der Regel mit Knochen aus dem Beckenkamm vorgenommen.

 

„Ohne die Sinuslift-Operation ließen sich ein großer Teil implantologischer Eingriffe im seitlichen Oberkiefer überhaupt nicht  durchführen“

Ohne die Sinuslift-Operation ließen sich ein großer Teil implantologischer Eingriffe im seitlichen Oberlkiefer überhaupt nicht mit zuverlässigen bzw. akzeptabelen Erfolgsaussichten durchführen, weil das vorgefundene Knochenangebot oft so gering ist, dass selbst kleine und kurze Implantate keinen ausreichenden Halt finden würden. Im Hohlraum der Kieferhöhle können Implantate nicht verankert werden. Deshalb wird beim Sinuslift die Knochenschicht des Kieferhöhlenbodens so verdickt, dass ausreichend lange und stabile Implantate in diesen Knochen gesetzt werden können. Die Sinuslift-Operation ist heute ein Standardverfahren der zahnärztlichen Implantatchirurgie für den Knochenaufbau im Oberkieferseitenzahnbereich und hat sich in den letzten zehn Jahren als Routineeingriff etabliert. Durch Einlagerung von Knochen bzw. Knochenersatzmaterial nach vorsichtigem Hochpräparieren der Kieferhöhlenschleimhaut, also ohne diese zu eröffnen, wird der Kieferhöhlenboden angehoben. In diesem aufgebauten Knochen können die Implantate sicher verankert werden und nach knöcherner Konsolidierung, als Einheilung und Verfestigung des Knochens, mit Seitenzähnen versorgt werden. Man unterscheidet ein einzeitiges Vorgehen, bei der die Implantation gleichzeitig mit dem Knochenaufbau erfolgt und ein zweizeitiges Vorgehen, bei der die Implantate erst nach Festigung des Knochens eingesetzt werden. In der Regel ist ein einzeitiges Vorgehen möglich, hierfür muss aber im Kieferhöhlenboden wenigsten noch ein bisschen eigener Knochen vorhanden sein.

 

“ Sanftes Operieren mit Schonung von Knochen, Weichgewebe und Nerven“

PIEZO-SURGERY:   Unter Piezo-Surgery versteht man das Schneiden von Knochen mit Hilfe von Ultraschall. Dies geschieht äußerst sanft unter maximaler Schonung umgebender Weichgewebe. Daher nutzen wir die Piezo-Surgery meist dann, wenn eine enge Nachbarschaft zu feinen Strukturen besteht, die nicht verletzt werden sollen. 

Mögliche Einsatzgebiete sind somit zum Beispiel: 

  • Knochenblockentnahmen
  • Bone Splitting
  • Interner und externer Sinuslift
  • Osteotomien in Nervnähe, zum Beispiel bei der Weisheitszahnentfernung

  • Durch einen schwingenden Kristall werden fein diamantierte Instrumente in Schwingung gebracht. Das Gewebe kann so gezielt, effektiv und schonend behandelt werden.

Notdienst

Den zahnärztlichen Notdienst erreichen Sie unter der Telefonnummer: 0180-5040308 14 Cent / Minuten aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk maximal 42 Cent / Minute.

Adresse

Praxisklinik
am Bourger Platz 8

Tel: 0671 - 920 805 10
praxisklinik@mkg-bad-kreuznach.de
Mo-Do: 08.30 - 17.00
Fr: 8.30 - 16.30 und nach Vereinbarung
Sa-So: Geschlossen

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